Pritschitz Aktiv


Ganzkörper-Sport unter dem Massiv des Montasch

19.03.2023

Langlaufen gehört zu den gesündesten Sportarten überhaupt - und wenn man noch über einen Laufprofi als Trainer verfügt und in einer wunderbaren Naturkulisse ist, dann kann eigentlich nichts mehr fehlen!
So war es auch für zwölf Pritschitz Aktive, die sich am 11. Februar zum Langlauftag im Saiseratal trafen, um mit LL-Experten Dieter Mikula die ausgezeichnet präparierte Loipe zu testen. Die Morgen-Temperaturen waren eher eisig, doch unter der ausgezeichneten sportlichen Anleitung von Dieter kamen alle ziemlich bald in's Schwitzen. Eine kleine Gruppe von Winterwanderern zog es vor, sich nicht die LL-Schi anzuschnallen, sondern zum Rifugio "Fratelli Grego" zu wandern und von dort die Aussicht auf die Julischen Alpen zu genießen. Zu Mittag fanden sich alle im Restaurant Nevada in Tarvis ein, um den sportlich verbrachten Vormittag bei ausgezeichneter italienischer Kulinarik nachzubesprechen.
Dank perfekter Organisation und Betreuung durch Dieter wurde die Pritschitz Aktiv Aktion wieder einmal zu einem winterlichen Highlight!

Vom Glockner bis zur Saualm.....

03.02.2023

.....gab der Dobratschgipfel den Blick für die 30 Winterwanderer von Pritschitz Aktiv frei, die am Dreikönigstag den Villacher Hausberg bezwangen.
Mit bester Winterausrüstung ausgestattet startete die Wandergruppe am Parkplatz auf der Rostratte.  Nicht so verschneit wie sonst, aber trotzdem winterlich präsentierte sich die Landschaft längs des gut präparierten Wanderweges in Richtung Gipfel. Die Ausblicke während des Aufstieges in Richtung Villach und weiter nach Osten bis zum Zirbitzkogel, der Saualm und den Karawanken wurden bei jedem Schritt genossen. Das Privileg der Nebelfreiheit wurde umso mehr bewusst, als das Wörtherseebecken nur anhand der darüber liegenden Nebeldecke ausgemacht werden konnte. Exakt zum Sonnenuntergang über den Julischen Alpen wurde der Gipfel erreicht und die einmalig schöne Stimmung mit dem Farbwechsel von goldgelb bis flammend rot beeindruckte alle. Im reservierten Stüberl des Gipfelhauses konnte man sich bei dampfender Suppe aufwärmen und mit köstlichen Broten stärken. Zur geselligen Stimmung trugen schließlich auch die musikalischen Einlagen von Horsti Regitnig bei, der spontan zur Gitarre griff und für beste Unterhaltung sorgte.  
Auf dem inzwischen durch den Vollmond hell erleuchteten Winterwanderweg legte die bestens gelaunte Wandergruppe den Rückweg zurück - unfallfrei und mit schönen Bildern im Kopf ging es wieder retour in heimatliche Gefielde.  

Eisstockschießen auf der "Kleinen Eisbahn" in Pörtschach

17.01.2023


WER MACHT MIT?

Interessierte melden sich bitte bei Christian BERG

Herbstliche Wanderung mit Wein und Gesang

19.12.2022

Die Tradition des Wandertages am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober, ließ Pritschitz Aktiv auch dieses Jahr wiederaufleben. Nicht nur viele Mitglieder nahmen die 13km lange Tour in Angriff, sondern auch die Wanderer der Singgemeinschaft schlossen sich an, um die Pollenitz bei Feldkirchen zu erkunden. Von Pörtschach aus führte die Route für die Weitwanderer über Obergöriach, Radweg und Markstein auf die Anhöhe zum Ziel. Auch die Kurzwandergruppe, geleitet von Herbert Paulitsch, welche nur eine kleine Runde rund um die Pollenitz und zur Filialkirche Rottendorf gewählt hatte, trafen schließlich am Endpunkt im Gasthaus Wadl ein. Hier wurden alle 60 Personen mit köstlichen und bodenständigen Speisen versorgt. Die Sänger stimmten natürlich einige Lieder an, für weitere Stimmung sorgte ein Musiker auf der Steirischen mit zünftigen Klängen.
Nach der mittäglichen Stärkung gab es noch die Möglichkeit einer Weinverkostung im benachbarten Weingut Köck. Umgeben von den verschiedenen Rot-Tönen des herbstlich verfärbten Weinlaubes kredenzte das Ehepaar Köck die teilweise prämierten Weine der Rieden auf der Pollenitz - ein wahrer Genuss zum Abschluss des gelungenen Tages und des Wanderjahres!

Zehnte Familien-Sternwanderung - ein Jubiläum muss gefeiert werden!

17.11.2022

Bereits seit neun Jahren wurde die Familiensternwanderung der drei Gemeinden Krumpendorf, Moosburg und Pörtschach, organisiert von Pritschitz Aktiv, in gewohnter Weise durchgeführt. Das heurige 10. Jubiläumsjahr sollte aber etwas Besonderes darbieten. So haben sich auch die Veranstalter ein außergewöhnliches Programm überlegt. Dieses Mal sollte bei der inszenierten Wanderung die Kultur im Vordergrund stehen. So wurden die Wanderer im Sallacher Freibad mit Kaffee, Kuchen und Jazzklängen von "Nessie" Schnabl empfangen und erfuhren, dass Sie noch weitere 7 Stationen, mit kleinen Überraschungen vor sich haben.  
Bereits beim ersten Stopp, dem Goritschacher Kircherl, lagen Melodien in der Luft, präsentiert von einer Gruppe der Singgemeinschaft Pörtschach. Wenige Schritte weiter im Strußnighof erzählte Frau Bürgermeister Mag. Silvia Häusl-Benz die Geschichte ihres Heimathofes, bevor Prof. Benno Schollum diesmal nicht in der gewohnten Art als Baritonsänger das Publikum erfreute, sondern als Vortragender mit "Ernstem und Heiterem im Hof". Im wunderschönen Ambiente des Gebäudeensembles gab es auf Einladung der Hausherrin einen kleinen Imbiss.
Weiter führte die Wanderung zur Freiluftarena "Sobeleitn" hoch über Pritschitz. Dort überraschte die Krumpendorfer Theatergruppe KULT die Wanderschar mit lustigen Sketches. Ernster wurde es dann auf dem "Weg der Klimazeugen", einer Ausstellung der KEM Region Wörthersee-Karolinger zum Thema Klimaveränderungen. Am Anstieg zum Pirkerkogel stand man plötzlich in einer "Waldgalerie" mit Natur-Kunstobjekten, gestaltet mit Materialien aus dem Wald. Vorletzte Station auf der kulturellen Wanderung war am sogenannten "Kulturgipfel" die alljährlich gebotene musikalische Überraschung beim Wohlfühlbankerl am Pirkerkogel. Dieses Mal überraschte ein Virtuose auf der steirischen Harmonika, der Stadtkapellmeister von Feldkirchen Michael Uhr. Mit seinen Eigenkompositionen und seiner außergewöhnlichen Spielart begeisterte er die über hundert Mitwanderer. Mit dem "A bissl Zsommsitzen" beim Ferienhof Binz klang der Wandertag bei Traumwetter und Blick über den Wörthersee der ungewöhnlichen Art im Gemeindedreieck aus. Eine besondere Anerkennung für diese Veranstaltung war die Teilnahme aller BürgermeisterInen und fast aller VizebürgermeisterInnen der mitwirkenden Gemeinden. Großer Dank ergeht an die Initiatoren, Unterstützer und Mitwirkenden für die Vorbereitung und Durchführung der kostenfreien, einzigartigen Veranstaltung!

Mit dem Rad durch Mittelkärnten

16.10.2022

Friesach, die älteste Stadt Kärntens, war für die 23-köpfige Radlertruppe von Pritschitz Aktiv der Startpunkt der heurigen Radtour. Gerüstet mit einigen historischen Informationen radelte der Pedalrittertross entlang des Stadtgrabens und durch den historischen Stadtkern in Richtung Hirt, wo ein Pflichtstopp im Braukeller vorgenommen wurde. Auf tadellos ausgeschilderten und überwiegend eigens errichteten Radwegen wurde das größte landwirtschaftlich genutzte Gebiet Kärntens, das Krappfeld durchquert. Vorbei an Treibach-Althofen, Kappel am Krappfeld und Passering führte die Route im Nahbereich der Südbahnstrecke bis zur Mittagspause nach Reipersdorf. Kulinarisch sehr entgegen kam den Radlern, dass in der Region gleichzeitig das alljährliche Backhendlfest stattfand. Bei vorerst sonnigem Wetter und vollem Bauch steuerte die Gruppe in Richtung Heimatort. Für einige kam dann die rasch aufsteigende Gewitterfront doch etwas zu früh und ließ auf den letzten Metern noch manchen nass werden. Trotz abschließendem Regenguss begeisterte die 67km lange Tour durch die schöne Kärntner Landschaft die Radler von Pritschitz Aktiv.

Pritschitz Aktiv in der Heimat von Franz Klammer unterwegs

16.10.2022

Dank dem erfahrenen Bergfex Wolfi Gallob konnte die September-Wandergruppe die nähere Umgebung von Mooswald kennen lernen und auch einen Gipfelsieg feiern: vom 2024 m hohen Rindernock eröffnete sich ein wunderbarer Blick auf das untere Drautal und die dahinterliegende Bergkulisse. Natürlich musste der Berg vorher bezwungen werden: die ersten 600 Höhenmeter bis zur Gingerhütte konnten auf angenehmen Waldwegen zurückgelegt werden. Nachdem es für das Mittagessen noch zu früh war, entschloss man sich, auch noch den weiteren Aufstieg auf den Rindernock anzugehen, was weitere 220 Höhenmeter und einige Schweißtropfen bedeutete. Umso mehr schmeckten nach dem Abstieg der frische Schweinsbraten aus dem Rohr - von der Wirtin der Gingerhütte zubereitet - mit den dazu passenden Getränken!
Danke, Wolfi, für die einmaligen Wandergenüsse hoch über dem Drautal!
                  

Am Gartnerkofel

16.08.2022

Vielen ist das Nassfeld als Schigebiet im Winter sehr vertraut. Um die großartige Bergkulisse auch im Sommer einmal erleben zu können, planten Elli und Johnny Reiter, unsere Alpin-Guides, hier die Juli-Wanderung. Der Parkplatz vor dem GH Plattner war der Ausgangspunkt, von hier aus führte die gut beschilderte Strecke über ca. 600 Höhenmeter in Richtung Gartnerkofel-Gipfel. Immer wieder genoss die 29 Kopf starke Wandergruppe die prachtvollen Ausblicke auf die umliegenden Berge sowie zu den benachbarten Julischen Alpen. Neben der beeindruckenden Berglandschaft erfreuten auch die bunten alpinen Polsterpflanzen, die den Weg säumten, das Auge.  
"Berg heil" lautete der Gruß beim Gipfelkreuz. Hier genossen die mitgewanderten Pritschitz Aktiven nicht nur die lohnende Rast, sondern auch den herrlichen Rundblick vom Gartnerkofel ins schöne Kärntnerland, bevor der Abstieg wieder angetreten wurde. Im Sinne der gelebten Nachbarschaft stärkte sich die Gruppe beim Livio über der Grenze mit italienischen Köstlichkeiten. Für die nach der Anstrengung notwendige Ergänzung des körperlichen Flüssigkeitshaushaltes sorgte Geburtstagskind R. Jost, bei dem sich die singfähige Wanderschar mit einem Ständchen bedankte

Aug´ in Aug´ mit dem sagenumwobenen Meerauge

04.07.2022

Für die 32 Teilnehmer an der Juniwanderung von Pritschitz Aktiv war dieses Mal Windisch Bleiberg bei Ferlach der Ausgangspunkt. Auf dem 10,5km langen Rundweg begleiteten die Wanderer nicht nur die herrlich blühenden Wiesen des Bodentals, sondern auch die fantastischen Ausblicke auf die zerklüfteten Felswände der Zelenitza und Vertatscha. Nach einer kurzen Trinkpause beim "Podnar" Bodenbauer führte die bestens vorbereitete Wanderung zum eigentlichen Highlight, dem sagenbehafteten Meerauge, einem Zeitzeugen der Eiszeit. Das Meerauge ist ein Quelltümpel des Bodenbaches und wird durch Grundwasser gespeist. Beeindruckend ist seine türkis-blaue Färbung des Wassers, hervorgerufen durch Grünalgen und Sonneneinstrahlung. Beim Abschlussessen beim Kirchenwirt am Ausgangsort hörte man von einigen Pritschitz Aktiven, dass sie dieses Naturdenkmal zu ersten Mal besucht haben. Diese Stück Natur begeisterte auch die mitgewanderten Gäste aus der Ukraine. Mit den obligaten Worten "DÃ¥nk`schen für heit und bitt`schen fürs nächste Mal" bedankte sich Obmann Manfred Gaggl für die Organisation.

Ins GailtÃ¥l aufe geh i`s wÃ¥ndern"¦.

27.05.2022

"¦.nach diesem Motto folgten 26 Pritschitz Aktive dem Wanderführer Schorschi Flaschberger auf der Route von Förolach zum Kircherl St. Steben im unteren Gailtal.
Aufgrund besonderer Verbindungen unseres Meteorologie-Experten zum Wettergott konnte die Truppe bei angenehmen Temperaturen und trockener Witterung die ca. 9 km lange Strecke antreten. Nach kurzer Gehzeit erreichten die Wanderer die große Siebenbrünner Weide mit ihren speziellen Pflanzen im Flachmoor und auf den Wiesen: violett leuchtende Mehlprimeln, der seltene Flaumige Seidelbast und Orchideen faszinierten mit ihren Blüten. Über schattige Forststraßen wurden die 400 Höhenmeter leicht und beschwingt überwunden, viele Kreuze und Heiligenschreine auf Bäumen kündigten bald die Nähe der Wallfahrtskirche Steben auf 1003 m SH an. Bei dem schon 1466 errichteten beeindruckenden Kircherl hoch über Köstendorf wurde Rast gehalten; hier erzählte Schorschi die Sage über die Entstehung der Kirche. Nach kurzer Pause mit Ausblick in das Gailtal, auf den Pressegger See und die Karnischen Alpen ging es wieder zurück in das Tal. Gerade als die ersten Regentropen vom Himmel fielen, erreichte die Wandergruppe das Gasthaus Ortsburg im nahe gelegen Vorderberg. Hier konnte nicht nur die ausgezeichnete Küche genossen werden, sondern vor allem die Späße der überaus flotten und resoluten Wirtin des bodenständigen Hauses.  "Schade, dass es so etwas in Pörtschach nicht mehr gibt"¦." konnte man vernehmen, bevor die Heimreise wieder angetreten wurde.